Landungsbrücken

Veranstaltung

Mittagsschnack #3 mit Michael Trube/GEGENARGUMENT:

Fake News und Vorurteile in Patenschaftsbeziehungen

  • Wann:
    Mittwoch, 18. November 2020, 12.30 – 13.15 Uhr
  • Wo:
    Digitale Veranstaltung, Zoom

Darum ging es

Im Rahmen unseres Formats „Mittagsschnack mit…“ interviewen wir Kenner*innen ihres Fachs und aus der Praxis zu aktuellen Themen rund um Patenschaften, Mentees und Mentor*innen und geben den Zuschauenden die Chance, ihre eigenen Fragen zu stellen.
Das Thema „Fake News“ hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Ob in den sozialen Medien, in Messengerdiensten wie WhatsApp und Telegram oder im persönlichen Gespräch: falschen Informationen, die uns als Wahrheiten präsentiert werden, begegnen wir überall. Nicht selten sind Fake News nicht nur unwahr, sondern beinhalten rassistische, antisemitische oder andere diskriminierende Inhalte. MentorInnen und Mentees kommen oft unreflektiert mit solchen Inhalten in Berührung: im Gespräch oder beim Chatten, im Video-Call oder am Telefon. So können Aufklärungsversuche zu Falschinformationen für eine Patenschaftsbeziehung zu einer kommunikativen Herausforderung werden. Wie spreche ich mit meinem Mentee über Fake News? Wie gehe ich vor, wenn ich meine*n Mentor*in über die Unwahrheit der Nachricht aufklären möchte. Wie kann ich in einem Gespräch über Fake News als KoordinatorIn unterstützen? In diesem Mittagsschnack besprachen wir diese und andere Fragen und gaben einführende Praxistipps für den Patenschaftsalltag.

Der Experte

Michael Trube hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist seit 2001 als freiberuflicher Bildungsreferent aktiv. Seit 2019 arbeitet er bei GEGENARGUMENT. Das Projekt bietet analoge und digitale Workshops rund um das Thema Gesprächsstrategien gegen diskriminierende Äußerungen wie Rassismus an.

Zusatz

Der Mittagsschnack wird organisiert durch die BürgerStiftung Hamburg in Kooperation mit dem Mentor.Ring Hamburg im Rahmen des Projekts „Landungsbrücken – Patenschaften in Hamburg stärken“. Das Projekt ist gefördert durch das Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie einem Bündnis Hamburger Stiftungen.